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CAN[BE]GAY: LGTB FILME AUF DEN KANAREN

Guille

31 März, 2017

 

Die LGTB Gemeinschaften der Kanarischen Inseln veranstalten seit vielen Jahren Filmzyklen unter diesem Motto, obwohl die größeren Besucherzahlen in den letzten Jahren dazu angeregt haben, neue Initiativen in die Welt zu rufen. Da es sich normalerweise um Filme in der Originalversion mit Untertiteln handelt, ergänzen sie sehr gut das Freizeitprogramm für Ansässige und Besucher.

Das LGTB Filmfestival von Fuerteventura bringt es schon auf 15 Ausgaben. Normalerweise findet es im Auditorio Insular von Puerto del Rosario statt. Auf der anderen Seite sorgt das Programm von Can[Be]Gay auf Teneriffa seit drei Jahren für Überraschungen. Das Kulturprogramm des Archipels bietet auch Filmzyklen während der Las Palmas Pride, der Santa Cruz Pride und den beiden neuen LGTB-Kulturfestivals, die auf den Inseln veranstaltet werden: das Isla Bonita Love Festival (27. bis 29. Juli auf La Palma), und das ARN (5. bis 6. Juni in Teneriffa Süd). Über letzteres gibt es in einigen Tagen nähere Informationen.

Heute wollen wir dir eine Zusammenfassung der dritten Ausgabe von Can[Be]Gay bringen, das erst kürzlich stattgefunden hat.  Das Festival, das diesen Monat in fünf Gemeinden von Teneriffa veranstaltet wurde, endete mit dem Applaus von Jury und Publikum für sechs topaktuelle Streifen.

Die große Neuheit in diesem Jahr war der Zyklus „Can[Be]Trans”, der parallel dazu verlief. Der Veranstalter hielt es für angebracht, dieser Gruppe eine größere Präsenz im Programm zu geben. Der Höhepunkt war die Vorführung des Kurzfilms „Empodéra-T” (Mach dich stark), eine Eigenproduktion des Festivals, die sowohl die Ausgrenzung als auch die Integration kanarischer transsexueller Frauen widerspiegelt. Das Stück führte das gesamte Festival an, auch wenn der Trans-Film, der die größten Erwartungen bei Ansässigen und Besuchern hervorrief „Something must break” war. Das Werk der Schwedin Ester Martin Bergsmark erzählt die Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Männern, dem androgynen Sebastian, und Andreas, der nicht schwul ist und gewann am Ende den Preis der Jury für den besten Spielfilm.

El Canto del Colibrí” (Der Gesang des Kolibris) begeisterte mit der wahren Geschichte von Einwanderervätern lateinamerikanischer Herkunft, die sich nach ihrer Ankunft in den USA dem Outing ihrer LGTB Kinder gegenübersehen, in einem kulturellen Umfeld, das ganz anders ist, als das, das sie bisher kannten. Der Film gewann in der Kategorie Dokumentarfilme.

Die Preisvergabe der Jury schloss mit dem spanischen Film „Mi Hermano” (Mein Bruder) von Miguel Lafuente ab. Dieser Kurzfilm zeigt das Drama von Alberto, der nach einem freizügigen Leben mit seinem Freund in Berlin in sein erstickendes kastilisches Dorf zurückkehren und sich seiner Vergangenheit stellen muss.

 

PREISE DES PUBLIKUMS

Wie es üblich ist, schlugen die Publikumspreise einen anderen Weg ein. „Liz en Septiembre” (Liz im September) erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Spielfilme. Der venezolanische Streifen handelt vom internen Kampf einer jungen lesbischen Frau, die ihren Ruf als starkes Partygirl aufrechterhält, während sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Der Beginn einer neuen Liebe während eines Urlaubs in der Karibik verändert ihre ganze Welt.

Das Publikum bevorzugte auch einen nordamerikanischen Kurzfilm namens „Tom In America”, in dem zwei Oskar nominierte Schauspieler die Hauptdarsteller sind: Burt Young und Sally Kirkland. Ein heterosexuelles Ehepaar, von denen, die schon ein ganzes Leben zusammen sind, gerät plötzlich ins Taumeln, als der Ehemann seine homosexuelle Orientierung entdeckt… nachdem er das Werk von Tom aus Finnland entdeckte.

Trotz der bekannten Künstler, die bei dem Festival vertreten waren, ging der wärmste Empfang an Tchinda Andrade. Sie ist eine bescheidene transsexuelle Frau von den Kapverden und eine der beliebtesten Persönlichkeiten auf ihrer Heimatinsel San Vicente. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, muss man wissen, dass nicht heterosexuelle Personen in dem Land als „Tchindas” bezeichnet werden. Dieser interessante Dokumentarfilm führt uns durch die Lebensreise dieser Community, während das größte Fest ihres Veranstaltungskalenders vorbeireitet wird: der Karneval

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